Bewegte Körper, bleibende Bilder: Die Poesie des Tanzbilds
Shownotes
Diese Folge führt in einen Moment zwischen Bewegung und Stillstand. Tanzfotografien aus der Sammlung der Albertina zeigen Körper, die sich der Zeit einschreiben – als Pose, als Spannung, als Ausdruck. Im Gespräch mit der Tanzwissenschaftlerin Gabriele Brandstetter geht es um die Frage, wie sich eine flüchtige Kunstform überhaupt festhalten lässt und was in diesen Bildern sichtbar wird: Dynamik, Inszenierung und die Spuren ihrer Epoche.
Ausgehend von der Ausstellung Tanzbild entfaltet sich eine Geschichte von Befreiung und Transformation. Von den frühen Atelieraufnahmen des 19. Jahrhunderts über die expressive Avantgarde der 1920er Jahre bis hin zu Figuren wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal oder Anita Berber wird Tanz als Ausdruck gesellschaftlicher Umbrüche lesbar. Es geht um neue Körperbilder, um weibliche Selbstermächtigung und um die enge Verbindung von Tanz, Fotografie und bildender Kunst.
Mehr erfahren? Die Ausstellung Tanzbild in der ALBERTINA MODERN zeigt historische Tanzfotografien aus der Sammlung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Zwischenkriegszeit und eröffnet einen vielschichtigen Blick auf Bewegung, Bild und Zeitgeschichte.
Neuer Kommentar